Meuspath | Projekt
Im Rahmen des Projekts wurde eine bestehende Lagerhalle zu einer hochspezialisierten Produktions- und Montageeinheit für den automobilen Hochleistungssektor umgebaut. Der neue Betriebsstandort vereint die Fertigung individueller Carbon-Sonderbauteile für Sportwagen mit einer vollwertigen KFZ-Montagewerkstatt. Durch gezielte bauliche Anpassungen, optimierte Funktionsabläufe und eine technisch anspruchsvolle Ausstattung entstand ein leistungsfähiger Manufakturbetrieb, der Präzision, Effizienz und moderne Werkstattstandards in einem Gebäude bündelt.

Heidelberg | Wettbewerb
Der Entwurf sieht die transformation eines aufgegebenen Industrieareals zu einem hochwertigen innerstädtischen Wohnquartier vor. Durch die Ausbildung einer klar gefassten, geschlossenen Blockrandbebauung wird eine städtebaulich prägnante Struktur geschaffen, die eine hohe Wohnraumausnutzung ermöglicht und zugleich ein geschütztes, qualitätsvolles Wohnumfeld ausformt.
Die architektonische Sprache orientiert sich an der klassischen Moderne und setzt auf Langlebigkeit, präzise Proportionen und hochwertige Materialien in den Fassaden. Der hohe Grad an Verdichtung wird durch sorgfältig geplante Außenräume, durchdachte Erschließungen und eine klare räumliche Ordnung städtebaulich überzeugend integriert. So entsteht ein urbanes, zukunftsfähiges Quartier mit starkem Identitätswert.

Aachen | Projekt
Das Stadtpalais aus der Gründerzeit, in den 1910er-Jahren bereits umfassend umgebaut und architektonisch weiterentwickelt, befindet sich derzeit in einer vollständigen Sanierungs- und Transformationsphase. Ziel ist es, die qualitätsvolle historische Bausubstanz zu erhalten und zugleich neue, zukunftsfähige Nutzungskonzepte zu entwickeln.
Die architektonische Herausforderung liegt insbesondere in der behutsamen Abstimmung zwischen Denkmalschutz, moderner Gebäudetechnik und zeitgemäßer Raumorganisation. Charakteristische Elemente des Gebäudes – wie Fassadendekor, Proportionen und konstruktive Strukturen – werden sorgfältig restauriert und in ein flexibles, nachhaltiges Nutzungskonzept integriert.
Mit diesem Projekt entsteht ein hochwertig revitalisiertes Stadtpalais, das historische Identität mit neuen funktionalen Perspektiven verbindet und einen dauerhaften Mehrwert für Nutzer und Quartier schafft.

Eschweiler | Projekt
Diese freistehende Garage verbindet klare Linienführung mit funktionaler Gestaltung. Hochwertiger Fassadenputz, eine zurückhaltend strukturierte Attika und harmonisch proportionierte Öffnungen prägen das Erscheinungsbild. Durchdachte Details wie das filigrane Vordach, formstabile Fensterprofile und eine dezente Außenbeleuchtung unterstreichen den architektonischen Anspruch. Die Außenanlage mit Grünstrukturen und Einfriedung fügt sich selbstverständlich in das Gesamtbild ein und schafft eine ruhige, hochwertige Atmosphäre.

Leipzig | Wettbewerb
Der Entwurf befasst sich mit der Neugestaltung des Haupteingangs am Grassi-Portal und der Schaffung großzügiger, flexibel bespielbarer Ausstellungsflächen mit klarer Orientierung zur Leipziger Innenstadt. Ziel ist es, den Museumsstandort städtebaulich stärker zu öffnen, seine Präsenz im Stadtraum zu erhöhen und eine einladende, deutlich wahrnehmbare Adresse zu formulieren.
Besondere Berücksichtigung findet der seit vielen Jahrzehnten bekannte Bestand an Kirschbäumen, der während der Blütezeit einen markanten öffentlichen Anziehungspunkt bildet. Diese landschaftliche Qualität wird in das Konzept integriert und in Form von bewusst gestalteten Freiräumen als identitätsstiftendes Element erhalten und gestärkt. So entsteht ein Eingangsbau, der funktionale Anforderungen mit einer hohen Aufenthalts- und Erlebnisqualität verbindet und das Grassi-Museum nachhaltig im stadträumlichen Kontext verankert.

Alsdorf | Machbarkeitsstudie
Für dieses Wohnquartier entstand ein Ensemble aus drei modernen Mehrfamilienhäusern, die in Form von Reihenhäusern eine klare städtebauliche Linie bilden und gleichzeitig den regionalen Charakter bewahren. Der Entwurf greift die traditionelle Architektur des Raums Alsdorf auf – insbesondere die Typologie der historischen Zechenhäuser – und interpretiert sie zeitgemäß weiter.
Klinker und Klinkerriemchen bilden die prägende Materialität der Fassaden. Durch bewusst gesetzte Vor- und Rücksprünge entsteht ein lebendiges Fassadenbild, das den Häusern einen spielerischen Rhythmus und eine angenehme Maßstäblichkeit verleiht.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Schaffung eines familienfreundlichen, verkehrsberuhigten Wohnumfelds. Großzügige Außenbereiche, klare Wegeführungen und ein harmonisches Zusammenspiel der Gebäude tragen zu einem sicheren und hochwertigen Wohnquartier bei, das sowohl architektonisch als auch funktional überzeugt.

Alsdorf | Projekt
Das Gebäude präsentiert sich als klar strukturierter, moderner Neubau in effizienter Massivbauweise. Als Mehrfamilienhaus konzipiert, nutzt es das Grundstück optimal aus und verbindet funktionale Planung mit einer kostensensiblen Umsetzung. Die Fassade kombiniert ein zurückhaltend weißes Obergeschoss mit einem robusten, wirtschaftlich ausgeführten Sockel aus Klinkerriemchen im Erdgeschoss. Großzügige Fensteröffnungen, Balkone und eine geschützte Terrasse stärken die Aufenthaltsqualität und schaffen helle Wohnräume. Insgesamt entsteht ein zeitgemäßes, hochwertiges Wohngebäude, das architektonische Klarheit, Wirtschaftlichkeit und eine harmonische Einbindung in das Umfeld vereint.

Göttingen | Projekt
Im Rahmen dieses Projekts wird ein ehemals landwirtschaftlich genutzter Hof umfassend umgebaut und einer zeitgemäßen, vielseitigen Nutzung zugeführt. Der Schwerpunkt liegt auf der Umnutzung der großen historischen Scheune, die künftig als Veranstaltungssaal dienen soll. Ergänzend entstehen in angrenzenden Bereichen hochwertig ausgebaute Ferienwohnungen, die den Charakter des Hofensembles aufnehmen und weiterführen.
Eine besondere Herausforderung stellt die Arbeit im Bestand dar: Der historische Dachstuhl der Scheune erfordert eine besonders sorgfältige statische Bewertung und eine behutsame bauliche Ertüchtigung, um die historische Substanz zu erhalten und gleichzeitig den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Hinzu kommen umfangreiche brandschutztechnische Maßnahmen, die sich präzise in die bestehende Konstruktion integrieren müssen, ohne den architektonischen Ausdruck zu beeinträchtigen.

Leipzig | Wettbewerb
Das seit Jahrzehnten unbebaute Grundstück am nördlichen Innenstadtring wurde bereits vor nahezu einem Jahrhundert als potenzieller Standort für ein städtebaulich markantes Hochhaus identifiziert. Vor diesem historischen Hintergrund untersucht der Entwurf unterschiedliche architektonische Ansätze, um die prominente Fläche mit einem zeitgemäßen, identitätsstiftenden Bauwerk zu besetzen.
Vorgesehen ist ein Nutzungsmix aus hochwertigem Wohnen und flexibel strukturierbaren Geschäftsflächen. Ergänzt wird das Programm durch ein frei bespielbares Tagungsgebäude sowie großzügig angelegte Gastronomiebereiche, die den Standort als öffentlich zugänglichen, urbanen Anziehungspunkt stärken. Das Ziel ist die Entwicklung eines neuen Wahrzeichens, das städtebauliche Präsenz mit funktionaler Vielfalt und hoher räumlicher Qualität verbindet.

Hagen | Projekt
Der eingeschossige Anbau ergänzt ein bestehendes Fachwerkhaus und stellt hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Zentrale Herausforderung war der behutsame Anschluss an die historische Bausubstanz, sowohl konstruktiv als auch gestalterisch. Bestehende Strukturen wurden respektiert und weitergedacht, ohne ihre Eigenständigkeit zu beeinträchtigen.
In enger Abstimmung mit dem Denkmalamt entstand eine Lösung, die den denkmalrechtlichen Vorgaben entspricht und zugleich zeitgemäße Nutzungsanforderungen erfüllt. Besonderes Augenmerk lag auf der effizienten Gestaltung sehr kleiner Nutzflächen. Durch präzise Planung, klare Raumorganisation und maßgeschneiderte Details konnte eine funktionale und hochwertige Erweiterung realisiert werden, die sich selbstverständlich in das Gesamtgefüge des Bestands einfügt.

Linnich | Projekt
Der mobile Hühnerstall bietet Platz für bis zu 3.000 Legehennen und ist speziell für eine tiergerechte, ressourcenschonende Geflügelhaltung konzipiert. Durch seine verschiebbare Konstruktion kann der Stall regelmäßig versetzt werden, sodass den Tieren kontinuierlich frische Grünflächen und ausreichend Auslauf zur Verfügung stehen. Dies fördert sowohl das natürliche Verhalten der Hühner als auch die Qualität der Weideflächen.
Die robuste Bauweise, moderne Lüftungstechnik und eine funktionale Innenstruktur gewährleisten optimale Bedingungen für Tierwohl, Hygiene und Arbeitsabläufe. Damit verbindet der mobile Stall effiziente Landwirtschaft mit nachhaltig orientierter Freilandhaltung.

Alsdorf | Machbarkeitsstudie
Entlang der Martinsstraße entsteht mit den Martinshöfen ein neues, identitätsstiftendes Wohnquartier, das eine heute weitgehend versiegelte Parkplatzfläche in ein lebendiges Stück Stadt verwandelt. Ziel des Projekts ist es, eine bislang ungenutzte Fläche in zentraler Lage zu aktivieren und in ein modernes, zukunftsorientiertes Wohnumfeld zu überführen.
Kern des städtebaulichen Ansatzes ist die Errichtung einer Blockrandbebauung, die klare Raumkanten schafft und dem Straßenraum ein urbanes, gut gefasstes Profil verleiht. Diese dichte Bebauungsstruktur ermöglicht es, ein hohes Wohnungsangebot zu schaffen und den Standort nachhaltig zu entwickeln. Gleichzeitig bleibt das Ensemble bewusst durchlässig: Über gezielte Öffnungen und Zugänge wird der öffentliche Raum der Martinsstraße mit den innenliegenden halböffentlichen Höfen verbunden.
Diese Höfe bilden das atmosphärische Zentrum des Quartiers. Sie fungieren als grüne Rückzugsräume, Orte der Begegnung und sichere Aufenthaltsbereiche für Familien und Kinder. Durch vielfältige Begrünungs- und Aufenthaltsqualitäten entsteht ein harmonischer Übergang zwischen privatem Wohnen und gemeinschaftlichem Erleben.
Das Projekt schafft ein zukunftsfähiges Wohnquartier für zahlreiche Familien, das städtische Dichte und hohe Lebensqualität vereint. Durch eine sorgfältige Einbindung in die bestehende Umgebung, eine klare Gebäudestruktur und eine moderne Architektursprache entsteht ein Ort, der nicht nur neuen Wohnraum bietet, sondern auch das gesamte Umfeld nachhaltig aufwertet.

Bottrop | Wettbewerb
Die Planung thematisiert den Erweiterungsbau des monografischen Josef-Albers-Museums und ergänzt den bestehenden Komplex um eine großzügig dimensionierte Ausstellungshalle. Im Zentrum des Entwurfs steht eine flexibel nutzbare Raumstruktur, die die dauerhafte Präsentation moderner Skulpturen ermöglicht und zugleich wechselnde kuratorische Konzepte unterstützt.
In Anlehnung an die klare Formsprache des Internationalen Stils wird die architektonische Linie des ursprünglichen Baukörpers fortgeführt, dessen Gestaltungsprinzipien – geprägt vom Einfluss Mies van der Rohes – behutsam transformiert und in eine zeitgemäße Lösung überführt werden. Der neue Gebäudeteil bildet gemeinsam mit dem Bestand ein repräsentatives Ensemble und stärkt die museale Landschaft des Ruhrgebiets um ein kulturtragendes, präzise formuliertes Zentrum.

Aachen | Projekt
Das Projekt umfasst die Erweiterung eines Mehrfamilienhauses aus den 1950er-Jahren durch die Aufstockung um zwei zusätzliche Wohngeschosse sowie die bauliche Verdichtung im rückwärtigen Hofbereich. Durch die Erhöhung des hofseitigen Baukörpers entsteht weiterer Wohnraum innerhalb der bestehenden Blockrandstruktur, ohne deren städtebauliche Qualität zu beeinträchtigen. Das Grundstück war ehemals durch eine Druckerei genutzt; die vorhandenen baulichen und technischen Voraussetzungen erforderten eine sorgfältige planerische Analyse und eine komplexe konstruktive Umsetzung.
Die Maßnahme verbindet die Aufwertung des Gebäudebestands mit einer innerstädtischen Verdichtung, die den Charakter des Gerichtsviertels respektiert und gleichzeitig dringend benötigten Wohnraum schafft. Die Planung reagiert auf anspruchsvolle statische, brandschutztechnische und bauphysikalische Rahmenbedingungen und führt das Gebäude in eine zeitgemäße, nachhaltige Nutzung über.

Großheide | Projekt
Der hochwertige Schiffscontainer dient als zusätzlicher Lagerraum zur gewerblichen Nutzung eines regionalen Bäckereibetriebes. Durch seine robuste Stahlbauweise, die optimierte Innenbeleuchtung und die neue Glastür mit schwarzen Profilen bietet der Container ideale Bedingungen für die sichere und hygienische Aufbewahrung von Backblechen, Rohlingen und Betriebsmaterialien.
Auf einer sauber gepflasterten Fläche im Garten platziert und in das bestehende Wegesystem integriert, verbindet der Lagercontainer funktionale Anforderungen mit einer geordneten, professionellen Außenwirkung. Die kompakte Bauform ermöglicht kurze Wege, effiziente Arbeitsabläufe und eine flexible Erweiterung der betrieblichen Infrastruktur – ein praktisches, modernes und zugleich wirtschaftliches Raumkonzept für den Bäckereialltag.

Krefeld | Projekt
Bei diesem Projekt wird das bislang ungenutzte Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses aus den 1920er-Jahren zu hochwertigem Wohnraum ausgebaut. Ziel ist die sinnvolle Nachverdichtung innerhalb der bestehenden Blockrandbebauung, um innerstädtische Fläche effizient zu nutzen und gleichzeitig den architektonischen Charakter des Hauses zu bewahren.
Eine besondere Herausforderung besteht im Bereich des Brandschutzes: Die historische Konstruktion, bestehende Erschließungselemente und die Lage innerhalb eines geschlossenen Baublocks erfordern eine genaue Abstimmung und individuell angepasste brandschutztechnische Maßnahmen. Dazu gehören die bauliche Ertüchtigung tragender Elemente, optimierte Flucht- und Rettungswege und die Integration moderner Sicherheitstechnik in die vorhandene Struktur.
Durch den behutsamen Eingriff entsteht zusätzlicher Wohnraum, der architektonisch wie technisch auf dem aktuellen Stand ist – ein Beispiel dafür, wie bestehende Gebäude durch gezielte Aufwertung zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtbild beitragen.

Zinnowitz | Wettbewerb
Mit dem Neubau eines Seestegs an der Ostseeküste würdigt die Gemeinde Zinnowitz ihr 700-jähriges Gründungsjubiläum. Der Entwurf greift die Tradition der Ostseebäder seit dem späten 19. Jahrhundert auf und entwickelt daraus ein repräsentatives Bauwerk, das als neues Wahrzeichen an prominenter Stelle in Erscheinung tritt. An gleicher Position ersetzt der Neubau einen in die Jahre gekommenen Seesteg aus DDR-Zeiten und interpretiert dessen Funktion in zeitgemäßer Form neu.
Kennzeichnend ist ein bewusst massiv ausgeprägter Bautypus, der dem rauen Küstenklima standhält und zugleich eine klare, unverwechselbare Architektursprache formuliert. Neben einem gastronomischen Angebot ergänzt ein großzügig gestalteter Veranstaltungsbereich das Nutzungskonzept, einschließlich eines Trauzimmers für feierliche Hochzeitszeremonien. So entsteht ein öffentlich zugänglicher Ort mit hohem Identitätswert, der sowohl touristische Attraktivität als auch kulturelle Bedeutung für Zinnowitz stärkt.

Aachen | Projekt
Die Maßnahme umfasst die umfassende energetische Ertüchtigung der straßenseitigen und hofseitigen Fassaden eines großvolumigen Mehrfamilienhauses aus den 1950er-Jahren. Zentrales Augenmerk liegt auf der konstruktiven Weiterentwicklung der herauskragenden Bauteile – insbesondere der Balkone – um eine optimale wärmeschutztechnische Leistungsfähigkeit zu erzielen. Dazu werden detaillierte technische Lösungen erarbeitet, die Wärmebrücken minimieren und zugleich die statischen sowie bauphysikalischen Rahmenbedingungen berücksichtigen.
Parallel hierzu wird der charakteristische Gestaltungsansatz des Gebäudes bewahrt und architektonisch zeitgemäß fortgeführt. Die Sanierung verbindet die energetischen Anforderungen aktueller Standards mit einer zurückhaltenden, klaren Formensprache, die den ursprünglichen Stil respektiert und dem Gebäude eine nachhaltige, moderne Ausdruckskraft verleiht. So entsteht ein zukunftsfähiger Wohnungsbestand, der technische Effizienz und gestalterische Qualität in Einklang bringt.

Dortmund | Wettbewerb
Im Ruhrgebiet sind zahlreiche städtebauliche Großstrukturen des vergangenen Jahrhunderts verloren gegangen. Das Projekt Unionsviertel Dortmund knüpft an diese Tradition urbaner Verdichtung an und entwickelt auf dem ehemaligen Hoesch-Gelände an der Rheinischen Straße ein neues Wohnquartier mit großstädtischem Charakter.
Der Masterplan formuliert eine klare, dichte Stadtstruktur mit hoher Wohnqualität. Zentrales Element ist das ehemalige Hoesch-Verwaltungsgebäude, das als identitätsstiftender Bezugspunkt die industrielle Geschichte des Standorts bewahrt und den räumlichen Mittelpunkt des Quartiers bildet.

Aachen | Projekt
Bei diesem Projekt in Aachen wurde ein Einfamilienhaus aus den 1950er-Jahren umfassend modernisiert und durch einen klar formulierten, zweigeschossigen Anbau erweitert. Das Ergebnis verbindet zwei unterschiedliche Bautypologien – das traditionelle Satteldach des Bestands und die ruhige, kubische Formensprache des neuen Flachdachanbaus – zu einem harmonischen Gesamtbild.
Die besondere Herausforderung lag in der Kernsanierung des bestehenden Gebäudeteils sowie in der präzisen architektonischen Verzahnung der beiden Baukörper. Durch eine sensible Gestaltung, abgestimmte Proportionen und eine hochwertige Materialwahl entsteht ein Gebäudeensemble, das den Charme der Nachkriegsarchitektur bewahrt und zugleich zeitgemäß weiterentwickelt.
Im Inneren wurde ein hochwertiges Wohnkonzept umgesetzt, das großzügige Raumbeziehungen, klare Sichtachsen und viel Tageslicht in den Mittelpunkt stellt. Der neue Anbau öffnet das Haus zum Garten und schafft moderne Wohn- und Lebensbereiche, die den Bedürfnissen einer heutigen Familie gerecht werden.
So entsteht ein Haus, das Historie und Moderne verbindet – ein gelungenes Beispiel dafür, wie bestehende Strukturen respektvoll weitergebaut und zu einem zeitgemäßen, hochwertigen Wohnraum transformiert werden können.

Dortmund | Wettbewerb
Die zunehmende gesellschaftliche Nachfrage nach qualitätsvollen Bildungsbauten und repräsentativen öffentlichen Gebäudetypologien bildet den Ausgangspunkt für die Neuplanung einer Schule am Dortmunder Nordmarkt. Der Entwurf antwortet darauf mit einer Architektur, die traditionelle Gestaltungsprinzipien aufgreift und diese in eine zeitgemäße Formensprache überführt.
Ziel ist es, einen verloren geglaubten Gestaltungswillen wieder erfahrbar zu machen und durch klar strukturierte Räume, präzise Proportionen und eine wertige bauliche Ausstrahlung einen identitätsstiftenden Bildungsort zu schaffen. So entsteht ein Schulbau, der funktionale Anforderungen erfüllt und zugleich den städtebaulichen Kontext des Nordmarkts stärkt.
